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Ablauf der Blutspende

Blutspendeausweis

Anmeldung

Hier werden zunächst Ihre persönlichen Daten aufgenommen. Bitte bringen Sie einen amtlichen Lichtbildausweis (Personalausweis, Reisepass oder Führerschein) mit. 

Fragebogen Blutspende

Medizinischer Fragebogen

Bei der Anmeldung erhalten Sie einen Fragebogen mit wichtigen Fragen rund um Ihre Gesundheit. Diesen sollten Sie direkt nach der Anmeldung ausfüllen.

Untersuchung vor der Blutspende

Ärztliche Untersuchung

Hier werden Blutdruck, Puls und Körpertemperatur gemessen. Nach der Überprüfung Ihrer Kreislauffunktionen besprechen Sie mit dem Arzt Ihren ausgefüllten Fragebogen.

Vertraulicher Selbstausschluss Blutspende

Vertraulicher Selbstausschluss

Sie haben die Möglichkeit, Ihre Spende durch den Selbstausschluss anonym von der Verwendbarkeit auszuschließen. Es gibt Situationen, in denen Spender - beispielsweise aufgrund der Anwesenheit von Freunden und Bekannten - ein bekanntes Infektionsrisiko nicht offen zugeben können oder wollen. Der Selbstausschluss ermöglicht es, den kompletten Spendeablauf mitzumachen und vertraulich darauf hinzuweisen, dass die Blutspende aufgrund eines bestehenden Infektionsrisikos nicht verwendet werden darf.

Messung des Hämoglobin-Wertes Blutspende

Bestimmung des Hämoglobinwertes und der Blutgruppe

Der Hämoglobinwert* in Ihrem Blut wird mittels eines Blutstropfens bestimmt.Die Blutgruppenbestimmung findet im Nachgang im Labor statt und wird dann auf Ihrem persönlichen Blutspendeausweis eingetragen. 

Blutspende und Ablauf einer Spende

Blutspende

Wir entnehmen Ihnen 500 ml Blut. Die Blutspende dauert selten länger als zehn Minuten.

Essen nach der Blutspende

Imbiss und  Entspannung

Nach einer ca. zehnminütigen Ruhepause auf der Liege ist es sehr wichtig, dass Sie noch etwas essen, viel trinken (natürlich alkoholfrei) und sich noch etwas entspannen.

Kommentare

Wieso liest man hier eigentlich nichts, was Interessenten hilft, die nur von ihrer Angst vor Spritzen vom Spenden abgehalten werden? ^^' ich kann doch nicht die einzige sein, die nicht gern was im Arm stecken hat...

ich kann dir einen Tip geben, wie das unangenehme Pieken wenigstens nicht wehtut., vorausgesetzt, du kannst hinschauen.
Wenn du während des Einstechvorgang tief ausatmest, so spürst du nichts, denn während des Ausatmens werden unsere
Schmerzrezeptoren gehemmt. Probier es mal aus, indem du dich kneifst oder ähnliches.
Ich mach das jedenfalls so (hab schon über 100 mal gespendet).
Gruß
Gerald

Vermutlich, weil es dafür kein Patentrezept gibt. Aussagen „Tut gar nicht weh“ würden ja auch nicht weiterhelfen. Auch weil es sicher jeder etwas anders empfindet. Das Personal natürgemäß ist sehr geübt.

Ist es die speziell  Angst vor Schmerzen beim Einstechen oder die Angst davor, dass etwas im Arm steckt? Das Einstechen spürt man natürlich ganz kurz – aber (meine Erfahrung) mit einer so geringen Intensität, dass man nicht von Schmerzreiz sprechen kann. Wenn die Nadel liegt, merke ich gar nichts mehr. Das Entfernen der Nadel war bei mir immer schmerzfrei, eher ein leichter oberflächlicher Zug. 

Wenn Sie sich nicht in der Lage fühlen, oder auch nur die Befürchtung haben, eine Blutspende nicht durchzustehen, spenden Sie nicht. Lassen Sie sich nicht einreden, dass Sie ein schlechtes Gewissen haben müssten, wenn Sie nicht spenden und lassen Sie sich nicht dazu drängen. Angst und Scherzempfinden sind subjektiv. Nur Sie selbst können die Intensität beurteilen.

Je nachdem, wie stark Ihre Angst ist, wäre es aber sinnvoll, unabhängig von einer Blutspende, mit einem Arzt darüber zu sprechen. Spätestens dann, wenn Sie Ihre Angst davor abhält, medizinisch sinnvolle Untersuchungen oder Behandlungen (Impfungen) wahrzunehmen.

Um mein Problem genauer darzustellen, habe ich keine Angst vor dem Pieks, sondern ich habe einen extremen Ekel vor der Vorstellung von der Nadel in meinem Arm und davon, wie diese Nadel mein Blut aus meinen Adern zieht. Logisch oder gut nachvollziehbar kann ich das nicht ausdrücken.

Wenn etwas medizinisch wirklich Notwendiges ansteht (Blutabnahmen, Impfungen, etc.), nehme ich das natürlich wahr. Allerdings dauert das meist deutlich weniger lang, und ich stelle mich da schon an. Ich konzentriere mich währenddessen darauf, nicht zu viel darüber nachzudenken.

Allerdings bin ich dankbar für Ihren Zusatz, dass ich mich von niemandem zwingen oder verunsichern lassen soll! Tatsächlich haben Leute, die mir sagen "och, der kurze Pieks!" mein Problem nicht verstanden und trotzdem lasse ich mich von sowas kleinreden...

Birgit Bauhaus

22.11.2019, 07:24 Uhr

Ich denke einfach, dass der Zweck die Mittel heiligt!
Das bisschen Gepieke sollte man doch überwinden können, ich bin auch kein "Fan" von Braunülen bzw. Nadeln im Arm, aber ich hab einiges sehr viel Schlimmeres überstanden, da kann ich den Stich und die 10-15 Min. Nadel im Arm locker weg stecken.
Zahnarztbehandlungen finde ich 100 x schlimmer, gehe aber trotz meiner echten Angst trotzdem hin, bevor ich meine Zähne ruiniere!! Und zwar, bevor ich faulende Zahnstümpfe im Mund habe!
Wir überzivilisierten modernen Menschen sind echte Weicheier und Warmduscher geworden, ich fände mich selbst echt peinlich, wenn ich um den Pieks so ein Buhei machen würde.
Nicht beleidigt sein, ich rede nur gerne offen Klartext. 😉😊
Und so eine Blutspende kann ja auch unser eigenes Leben retten, da ist einem so ein Pieks ganz sicher total egal!

Gibt es eine Aufwandsentschädigung in monetärer Form?

Hallo Manuela, nein, eine monetäre Aufwandsentschädigung für die Blutspende findet nicht statt. Beste Grüße BSD West

Hallo,

bitte hinterlegen Sie an geeigneter Stelle auf Ihrer Internetseite, dass die Spender zuvor ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen haben müssen! Das erspart uns Spendern eine Menge Ärger und Aufwand. Dies ist schließlich eine essentielle Bedingung!

Wir mussten heute ohne Spende wieder abreisen ... 70 Minuten Autofahrt ... 😬😒

Georg Briese

13.09.2020, 12:25 Uhr

Hallo zusammen, es wird immer dringend zum Blutspenden aufgerufen aber als ich das letzte Mal Anfang April im Berufsbildungszentrum in Grevenbroich spenden war(83zigste Mal) hat mich das echt abgeschreckt. Sonnst brauche ich für alles ca. 1 Stunde. Als ich kam, musste ich erstmal 1 3/4 Stunde in der Schlange stehen ( da hätte man auch ein paar Stühle aufstellen können) viele die nach mir kamen sind verärgert wieder nach Hause. Als ich endlich zum Spenden kam war anstelle von üblischen 2 Teams nur eins vor Ort(weger der Ansteckungsgefahr untereinander) und nach der Spende gab es auch keine Ruhe Betten mehr. Mann sollte die 10 Minuten auf dem Spendebett verweilen, was die Wartezeiten für die nachfolgenden Spender nochmals in die Länge zog. Als Abschluß gab es dann ein düftiges Lanchpaket zum Mitnehmen.Nach Ganzen 3 Stunden und 16 Minuten war mein Blutspendeterim beendet. 

Ich war sehr verärgert 😠 

Das hätte man bestimmt besser organisieren können. Kann man mittlerweile einen festen Onlinetermin machen?

Ps:Meine 75zigste Blutspenderehrung wurde vom Ortsverein Grevenbroich vergessen. Auch auf mehrmaliger Anfrage habe ich nichts mehr gehört 😏

Hallo Georg, 

erstmal Gratulation zu 83 geleisteten Blutspenden, das ist eine starke Leistung! Dass deine letzte Spende im April so lange gedauert hat, ist natürlich weniger erfreulich. Besonders die Anfangsphase der Corona-Krise hat auch uns unter Druck gesetzt, weshalb leider nicht jeder Termin so gelaufen ist, wie wir uns das vorgestellt haben. Mittlerweile hat sich die Lage etwas beruhigt, auch dank der neuen Möglichkeit, Termine zu reservieren. Wir hoffen, deine nächste Blutspendeerfahrung wird deshalb angenehmer. 

Beste Grüße
BSD West

P.S.: Bezüglich deiner Ehrung haken wir gerne noch einmal nach :)
 

Hallo,

ich kann leider nirgendwo finden, wie ich einen Termin reservieren kann. Geplante Spende am 1.10.20 in Wuppertal-Vohwinkel.

Danke für eine kurze Rückmeldung.

Bernd Dluzewski

24.01.2021, 11:53 Uhr

Termin für Rosenmontag in der Messe Essen 

Darf ich nach der Blutspende Auto fahren ? 

Billy Q Ulrich

30.03.2021, 21:00 Uhr

Gott ist großartig! Wenn ich 2018 der freimaurerischen Gesellschaft beitrete, helfen sie mir, alle meine Lebensträume zu verwirklichen. Ich bin jetzt 54 Jahre alt. Der Freimaurer ist eine der größten Gesellschaften der Welt, die über Friedensliebe lehrt und sich um die umliegenden Menschen kümmert. Die freimaurerische Marke ist ein Mitglied, das reich und mächtig in der Gesellschaft und ihrer Umwelt ist. In Deutschland besitzen sie eine der Wohltätigkeitsorganisationen, die Geld spenden und Menschen helfen. Der Freimaurer sucht nach Menschen, die ein gutes Herz haben, um Menschen zu helfen, Register hat ein Familienmitglied Sie erhalten eine Summe von 5 Millionen Euro hat einen willkommenen Vorteil, es gibt mehr Nutzen das freimaurerische Angebot, wenn Sie ein Vollmitglied sind, wenn Sie interessiert sind, für weitere Informationen schreiben Sie an die E-Mail-Adresse des Büros; info.masonic.oregon@gmail.com

Hatte heute meine erste Blutspende. Habe mir es wirklich schlimmer vorgestellt. Hab sogar hingeschaut als die Nadel reinkam. Habe vor auch mehrmals Spenden zu gehen.

Was würde passieren, wenn ich während des Vorgangs Ohnmächtig werde oder Panik bekomme?

Ich bin voller Angst zu meiner ersten Spende gegangen und hab am Ende ein Tränchen vor Erleichterung und Rührung verdrückt. Es tat nicht weh und war gar nicht schlimm. Alle beteiligten waren so unglaublich herzlich, umsorgend und freundlich. Es war ein ganz tolles Erlebnis mit solchen Menschen zu tun gehabt zu haben. 
 

Ich werde auf jeden Fall wieder spenden!!!

Hallo, ich würde auch gerne Blut spenden, habe aber von der ärztlichen Untersuchung im Vorfeld gelesen. Ich möchte nicht, dass man meinen Blutdruck misst. Ich "leide" am Weißkittelsyndrom. Somit schnellt mein Blutdruck immer in die Höhe, wenn mir eine fremde Person den Blutdruck misst. Sofern ich das nicht vor Ort umgehen kann, werde ich kein Blut spenden. Meinen Blutdruck messe ich selbst regelmäßig. Muss der Blutdruck also gemessen werden?

 

Mein Name ist Svetlana und ich wurde von den Mitarbeitern verwöhnt und würde immer wieder her kommen.

Würde wirklich gerne spenden, Spritzen sind für mich kein Problem, sondern das Blutdruckmessen. Auch wenn das lächerlich klingt, wenn ich das Blutdruckmessgerät nur sehe geht mein Puls und mein Blutdruck derart in die Höhe, dass ich mich kaum beruhigen kann. Es hilft mir auch nicht, wenn dann nach 10 Minuten noch einmal gemessen wird. Ärzte nehmen diese Sorge nie ernst und sind dann über meinen hohen Blutdruck entsetzt (obwohl dieser schon über ein langzeit EKG als normal eingestuft wurde), was dafür sorgt, dass ich beim nächsten Messen noch "nervöser" bin.  Gibt es eine Möglichkeit auf das Blutdruckmessen zu verzichten?

Ich finde es ja absolut lächerlich, dass auf der einen Seite immer wieder nach mehr Spendern gerufen wird, man es aber gleichzeitig nicht gebacken kriegt den Vorgang entweder drastisch zu beschleunigen oder endlich Geld dafür zu bezahlen. 

Ich gehe regelmäßig, etwa 1x pro Woche, Plasmaspenden und verdiene damit monatlich ca 120€. Alle paar Monate ist dann leider mein Wert für die Roten Blutkörperchen zu hoch, weshalb ich im erwägung ziehe Blut zu spenden. Das klappt auch gut, der Wert ist danach wieder in Ordnung. 

Aber min 1Std Aufwand dafür, dass ich am Ende (wenn überhaupt) 10min an der Nadel hänge und dann gibt es effektiv nichts als Gegenleistung!?!? (Außer natürlich, dass ich meine Roten Blutkörperchen los geworden bin).  Das finde ich halt schon traurig. Kann man nicht eine Express-Version machen? Fragebogen 2Std vorher online ausfüllen, hingehen, Blutdruck, Liege. Nach 20min wieder raus.

Oder halt 30€ locker machen wie beim Plasmaspenden. Denn denen mangelt es gefühlt nicht so sehr an Spendern (wie könnte man das nur erklären).

Hallo Lukas, 

es gibt Bestrebungen, das Prozedere zu ändern und Möglichkeiten zu schaffen, online einen Anamnesebogen auszufüllen. Das Arztgespräch müsste aber dennoch stattfinden. Eine solche gravierende Änderung kann aber kein Blutspendedienst einfach so umsetzen, es bedarf einer Zulassung und Genehmigung der Aufsichtsbehörden. Eine bezahlte Blutspende wie z.B. in den USA ist in Deutschland ausgeschlossen. Das, was Du für deine Plasmaspenden erhälst, ist eine Aufwandsentschädigung, weil diese Spende mit einem höheren zeitlichen Aufwand verbunden ist. Hier gibt es Grenzen - man könnte also nicht 100 Euro dafür erhalten. Warum dies so ist und weshalb die Regelung auch gut ist, sehen wir in den USA. Dort leben sehr viele Menschen (von denen viele über die Grenze aus Mexico kommen) vom "Verkauf" ihres Blutes. Sie bestreiten quasi ihren Lebensunterhalt dadurch. Ich denke ich muss nicht erklären, welche Risiken dies für Spender und Empfänger der Blutpräparate mit sich bringt. 

Letzter Punkt: Das DRK betreibt mit Abstand den größten Aufwand, um eine sichere Versorgung der Kliniken mit Blutpräparten zu sichern. Alleine hier bei uns im Westen fahren wir täglich mit bis zu 50 Teams (vollbeladene LKW, Mitarbeitende, Ärzte..) in die Städte und Dörfer, um dort die Menschen zur Blutspende zu bitten. Es wäre jetzt einfach zu sagen, wir geben allen Spendenden 30 Euro, dagegen sprechen aber ethische Aspekte und die Tatsache, dass alle Institutionen, die eine Aufwandsentschädigung zahlen (Unikliniken, private Anbieter ..) die gleichen Probleme haben, wie das DRK. 

Danke für Deinen Kommentar

Stephan vom Blutspendedienst

Hallo Stephan,

dass der zeitliche Aufwand größer ist, dem muss ich entschieden widersprechen. Meine letzte Blutspende hat, von betreten des Gebäudes bis verlassen, 60min gedauert. Das Plasmaspenden dauert, von betreten bis verlassen, an schlechten Tagen etwa 75min, an guten nur 50min. Klar, die Zeit auf der Liege ist beim Plasma länger, ca 30-40min. Dafür ist der Fragebogen und die Voruntersuchung halt in ca 10min abgeschlossen und man wird ca 5min später punktiert (wenn nicht Personal krankgeschrieben ist). Wieso schafft ihr es beim Blutspenden nicht ebenfalls die Abläufe dementsprechend zu optimieren? Immerhin muss man im Vorfeld ja bereits Termine machen. Es sollten sich also eigentlich keine langen Schlangen bilden,  an denen man dann pro Station 10min nur durch rumstehen verliert. 

Schade finde ich auch, dass es keine stationären Stellen zum Blutspenden gibt (zumindest nicht bei mir in Bremen). Ich muss also entweder weit fahren oder warten, bis ein mobiles Team bei mir ist. Dass die mobilen Teams ggf langsamer sind als ein fest eingespieltes, stationäres Team, das ist zu erwarten.

Da sich Plasmaspenden und Blutspenden gegenseitig ausschließen (zumindest für ein paar Wochen), ergibt sich für mich nur hin und wieder ein Zeitfenster, in dem sich eine Blutspende anbieten würde. Ist dann niemand Vorort ist es einfacher zu warten. Von den möglichen 6 Spenden pro Jahr bin ich so halt weit entfernt, einfach weil es sich nicht lohnt.

Regina Melchior

27.07.2022, 21:10 Uhr

sehr geehrte Damen und Herren.

ich werde am 29.07.2022 zum 127. Mal zur Blutspende gehen. Ich hoffe sehr, dass ich noch einige Mal bis zu meinem 76. Geburtstag spenden kann.

Liebe Grüße 

Regina Melchior Mayener Str. 23

56727 St. Johann


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