Meldung transfusionsbedingter Nebenwirkungen

Bei einem Verdacht einer Transfusionsreaktion (schwerwiegend wie auch nicht schwerwiegend) sind Sie als 
Transfusionsverantwortliche/r dazu verpflichtet, eine Meldung gemäß TFG § 16 an den DRK-Blutspendedienst West zu machen. Den Meldebogen für den DRK-Blutspendedienst West können Sie unten herunterladen. 

Dieser Meldebogen ist im Aufbau und Inhalt mit dem „Formblatt H1a“ des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) im Wesentlichen identisch. Bei Verdacht auf schwerwiegenden Reaktionen ist eine zusätzliche Meldung an die Bundesoberbehörde (Definition: §63c, Abs. 7 AMG) erforderlich.

Je nach stattgefundener Reaktion sind vom PEI weitere Bögen vorhergesehen: z. B. „H2c“ für Verdacht auf „TRALI“ oder „H2b“ bei Verdacht einer Infektionsübertragung beim Empfänger. Sie finden diese auf der Homepage des PEI www.pei.de.

Bitte beachten Sie auch die untenstehende PDF "Information Abklärung von Transfusionsreaktionen".

Bei Verdacht der Infektionsübertragung beim Empfänger (z.B. HEV, HBV; HCV; HIV) benötigen wir zur Durchführung des Rückverfolgungsverfahrens (nach Votum 48 Arbeitskreis Blut www.rki.de):

  • den vollständig ausgefüllten Meldebogen „H2b“ des PEI, (soweit es den Patienten betrifft)
  • eine gut lesbare Liste aller involvierten Konserven-Nummern und
  • Kopien der Laborbefunde, durch die die Infektion gesichert wurde.
Mario Majchrzak

Dr. sc. nat. Mario Majchrzak

Stufenplanbeauftragter

Downloads: Information & Meldebogen Transfusionsreaktion

Meldebogen Transfusionsreaktion

Meldebogen Transfusionsreaktion

Stand: 28.02.2025

296.32 KB

Information: Abklärung von Transfusionsreaktionen

Information: Abklärung von Transfusionsreaktionen

Stand: 14.08.2026

330.68 KB

Download: Reklamationsprotokoll

Reklamationsprotokoll

Reklamationsprotokoll

Stand: 01.02.2021

120.73 KB