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Kann ich Blut spenden?

Wenn Sie 18 Jahre alt sind und über 50 kg wiegen, können Sie vielleicht Blut spenden.

Sicherheit hat bei der Blutspende oberste Priorität! Das gilt für Sie als Spender, wie auch für den Transfusionsempfänger. Mit unserem Spende-Check stellen Sie fest, ob Sie für eine Blutspende infrage kommen.

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Kann ich spenden, wenn...?

In unseren FAQ finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zur Spendefähigkeit

Nehmen Sie aktuell Medikamente ein oder hatten Sie einen operativen Eingriff? Leiden Sie an einer Vorerkrankung und sind unsicher, ob Sie Blut spenden dürfen? Klicken Sie sich durch unsere FAQ oder geben Sie einen Suchbegriff ein und finden Sie die Antwort, die Sie suchen.

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Nein. Eine Testung auf SARS-CoV-2 (Covid-19) im Vorfeld der Blutspende ist aufgrund der Verfügbarkeit von Test-Kits nicht möglich. Eine Testung auf SARS-CoV-2 (Covid-19) anhand von Blutspenden ist nicht möglich. Eine Blutspende ist deshalb KEINE Möglichkeit zu erfahren, ob man mit dem Virus infiziert ist, oder nicht. 

Ja, aufgrund der aktuellen Lage können kurzfristig Termine ausfallen, auch am Tag der Blutspende, da die Spendelokale nicht mehr zur Verfügung stehen oder Mitarbeiter kurzfristig krankheitsbedingt ausfallen. Vorsorglich hat der Blutspendedienst auch alle Blutspendemobile aus dem Terminplan gestrichen, weil die beschlossenen Vorsichtsmaßnahmen in den Mobilen nicht hundertprozentig umgesetzt werden können. Informieren Sie sich am Tag der Spende über die Terminsuche auf unserer Website, im Digitalen Spenderservice oder in der Blutspende-App, ob der gewünschte Termin noch verfügbar ist. Sollte der Termin in der Terminsuche nicht aufgeführt sein, gehen Sie bitte davon aus, dass der Termin entfällt. Über die Terminsuche auf der Website, im Digitalen Spenderservice und in der Blutspende-App haben Sie die Möglichkeit, sich Terminerinnerungen per E-Mail oder SMS einzurichten. Sollte ein Termin kurzfristig entfallen oder geändert werden erhalten Sie automatisch eine Benachrichtigung. 

Weltweit und auch in Deutschland untersuchen Mediziner verschiedener Universitätskliniken und des DRK-Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen, ob ein altbekanntes Therapieprinzip in der Behandlung mit Antikörpern auch bei Corona-Patienten eingesetzt werden kann. Hier befindet man sich jedoch noch in der Studienphase. Der Therapieansatz sieht so aus:

  • Ausgeheilte (gesundete und ansonsten grundsätzlich zur Spende geeignete) Covid-19 Patienten spenden Blutplasma (sogenanntes Rekonvaleszentenplasma).
  • Dieses Blut enthält Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Virus, die der Körper bildet, wenn er gegen das Virus kämpft.
  • Schwersterkrankte Covid-19 Patienten erhalten im Rahmen einer experimentellen Therapie eine Transfusion von diesem Blutplasma mit den Antikörpern in hoher Konzentration.
  • Der Körper des Erkrankten kann sich mit den zugeführten Antikörpern besser gegen das Virus zur Wehr setzen. 

Neben der Suche nach einem geeigneten Impfstoff, hoffen die Wissenschaftler und Ärzte, so eine geeignete Therapie für schwerstkranke Patienten entwickeln zu können. Das für diese Therapieform benötigte Plasma wird üblicherweise durch Plasmapherese und nicht mittels einer Vollblutspende gewonnen. Über eine normale Vollblutspende z.B. auf einem mobilen Blutspendetermin kann das hierfür benötigte Plasma aus logistischen Gründen nicht gewonnen werden!   
 

Ja. Um einen größtmöglichen Schutz zu gewährleisten, müssen ab sofort alle Blutspender eine geeignete Mund- und Nasenbedeckung (MN-Bedeckung) tragen, wenn sie Blut spenden möchten. Bitte bringen Sie zum Blutspendetermin deshalb eine geeignete Mund- und Nasenbedeckung mit. Geeignet sind neben Masken aus dem medizinischen Fachhandel auch selbstgenähte Masken oder auch Schals oder Buffs, die den Mund- und Nasenbereich des Trägers abdecken. 

Sollten Sie keine geeignete MN-Bedeckung zur Verfügung haben, wenden Sie sich bitte an unsere Entnahmeteams vor Ort. Wir halten auf jedem Termin eine Anzahl von Masken für Blutspender bereit, die über keine eigene verfügen. Verteilung und Entsorgung der Masken übernehmen die Mitarbeiter vor Ort. Um den Bestand an Schutzmasken zu schonen bitten wir jedoch alle Spender, vor der Blutspende zu prüfen, ob sie über eigene Schutzmasken oder geeignete MN-Bedeckungen verfügen. 
 

Nein. Wenn Sie sich aufgrund eines Infektionsrisikos oder Aufenthalts in einem ausländischen Risikogebiet nach RKI-Liste derzeit in Quarantäne befinden, können Sie kein Blut spenden.

Nein. Es gibt keine dokumentierte Übertragung eines SARS-CoV-2-Virus an einen Transfusionsempfänger per Bluttransfusion. 

Patienten können nach dem heutigen Wissenstand über Blut nicht mit SARS-CoV-2 (COVID-19) infiziert werden. Zu Ihrer eigenen Sicherheit und der Ihrer Umgebung wird Ihr zuständiges Gesundheitsamt Kontaktpersonen identifizieren und hierzu im Bedarfsfall auch auf den Blutspendedienst zukommen. Sie selbst müssen in einem solchen Fall zunächst nichts weiter veranlassen.
 

Nein, derzeit ist keine Verkürzung der Wartefrist geplant, der Abstand zwischen zwei Vollblutspenden muss weiterhin eingehalten werden. 
 

Für gesunde Menschen ist eine Blutspende kein Problem und wirkt sich nicht negativ auf den Krankheitsverlauf aus, sollte später eine Ansteckung erfolgen. Eine Blutspende kann den Körper jedoch kurzfristig belasten. Sollten Sie sich nicht hundertprozentig gesund oder fit fühlen, schwächen Sie Ihren Körper bitte nicht weiter durch eine Blutspende. 
 

Derzeit müssen wir alle Begleitpersonen, die nicht Blut spenden, vom Blutspendelokal fernhalten. Dies ist für den Schutze Aller. Bitte haben Sie Verständnis.
 

Blutspenden kann man ab 18 Jahren. Wenn Sie zum ersten Mal Blut spenden, dürfen Sie nicht älter als 68 Jahre sein. Wiederholspender dürfen bis 75 (genau gesagt, bis einen Tag vor dem 76. Geburtstag) Blut spenden.

Blut spenden kann, wer gesund ist, mindestens 50 kg wiegt und von unserem Arzt zur Blutspende zugelassen wird.

Jetzt prüfen, ob Sie aktuell spenden können

Einen leichten Eisenmangel kann man mit dem regelmäßigen Verzehr bestimmter Lebensmittel ausgleichen. Neben tierischen Produkten wie Leber und Niere, Fleischprodukten und Geflügel gibt es auch viele vegetarische/vegane Möglichkeiten, seinen Eisenhaushalt auszugleichen. Dazu zählen Nüsse, Hülsenfrüchte wie Soja oder Linsen, aber auch Haferflocken, Spinat und Kohlgemüse (Rosenkohl, Mangold, Grünkohl).

Lesen Sie auch unsere Ernährungstipps für Blutspender

Natürlich informieren wir Sie bei auffälligen Untersuchungsbefunden; eventuell bitten wir Sie, sich mit Ihrem Hausarzt in Verbindung zu setzen. In seltenen Fällen fordern wir zur vollständigen Untersuchung eine weitere Blutprobe an.

Es kommt ganz darauf an, welche Medikamente Sie aus welchen Gründen und in welcher Dosierung nehmen. Wenn Sie vorab klären möchten, ob Sie Blut spenden dürfen, kontaktieren Sie bitte unsere kostenlose Spender-Hotline unter 0800 11 949 11.

In der Regel nein. Es sind aber Ausnahmefälle vorstellbar (zum Beispiel Krankschreibung wegen eines Tennisellenbogens), bei denen eine Blutspende prinzipiell möglich wäre. Wenn Sie vorab klären möchten, ob Sie Blut spenden dürfen, kontaktieren Sie bitte unsere kostenlose Spender-Hotline unter 0800 11 949 11.

Nein. Nach einer Grippe müssen sie vier Wochen lang ohne Krankheitssymptome gewesen sein, bis Sie wieder Blut spenden dürfen. Sollten Sie Antibiotika genommen haben, müssen Sie nach Beendigung der Antibiotika-Einnahme vier Wochen bis zur nächsten Blutspende warten. Nach einer Erkältung dürfen Sie Blut spenden, wenn Sie eine Woche lang keine Symptome mehr gehabt haben.

Typ-I-Diabetiker dürfen aufgrund der Insulingabe nicht Blut spenden. Typ-II-Diabetiker können unter bestimmten Voraussetzungen zur Blutspende zugelassen werden. Bitte besprechen Sie dies mit unseren Ärzten vor Ort.

Ja, solange keine allergischen Symptome auftreten.

Wenn bei der Akupunktur die üblichen Einmal-Nadeln gesetzt wurden, dürfen Sie sofort wieder Blut spenden. Sollte der Akupunkteur Mehrfach-Nadeln verwenden, müssen Sie vier Monate Blutspendepause einlegen. Bei Verweil-Nadeln, die länger im Körper bleiben, können Sie eine Woche nach Entfernung der Nadeln wieder Blut spenden.

Da jeder körperliche Eingriff mit einem Infektionsrisiko verbunden ist, stellen wir mit bestimmten Rückstellungsfristen eine sichere Übertragung der Blutspenden sicher. Deshalb dürfen Sie mit einer frischen Tätowierung, nach einem Piercing oder Ohrlochstechen erst nach vier Monaten wieder Blut spenden.

Zwischen einem Tag (zum Beispiel nach Grippe-, Tetanus- oder FSME-Impfung) und vier Wochen (zum Beispiel nach Mumps-, Masern- oder Röteln-Impfung); es kommt auf die eingesetzten Impfstoffe an. Wenn Sie sich einer Tollwut-Prophylaxe nach einem Biss unterziehen müssen, dürfen Sie ein Jahr lang nicht Blut spenden. Wenn Sie vorab klären möchten, ob Sie Blut spenden dürfen, kontaktieren Sie bitte unsere kostenlose Spender-Hotline unter 0800 11 949 11.

Nach einer professionellen Zahnreinigung, einer Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt oder dem Setzen einer einfachen Füllung dürfen Sie am Folgetag wieder Blut spenden. Nach einem Implantat oder einer Wurzelbehandlung beträgt die Wartezeit bis zur nächsten Blutspende vier Wochen.

Wenn Sie die Hyposensibilisierung mit Tabletten durchführen, dürfen Sie Blut spenden, solange keine allergischen Symptome auftreten. Bei einer Hyposensibilisierung mit Spritzen müssen Sie mit der Blutspende bis einen Tag nach dem Setzen der letzten Spritze warten.

Je nach Größe des Eingriffs beträgt die Wartezeit zur nächsten Blutspende zwischen einer Woche und bis zu vier Monaten. Wenn Sie vorab klären möchten, ob Sie Blut spenden dürfen, kontaktieren Sie bitte unsere kostenlose Spender-Hotline unter 0800 11 949 11.

In bestimmten Ländern gibt es ein erhöhtes Risiko ansteckender Infektionskrankheiten wie Malaria und Hepatitis. In manchen Fällen verläuft die Infektion zunächst ohne Symptome. Deshalb schließen wir Blutspender, die zum Beispiel Malariagebiete bereist haben, zunächst bis zu sechs Monate von einer Blutspende aus. Einzelne Länder oder Regionen können auch kurzfristig zu Risikogebieten erklärt werden.

Wenn Sie vor Ihrer Blutspende klären möchten, ob Sie Blut spenden dürfen, kontaktieren Sie bitte unsere kostenlose Spender-Hotline unter 0800 11 949 11.

Während einer Schwangerschaft ist das Blutspenden ausgeschlossen. Nach der Entbindung dürfen Sie nach sechs Monaten wieder Blut spenden. Wenn Sie stillen, dürfen Sie erst wieder Blut spenden, wenn Sie abgestillt haben.

Waren Sie kürzlich im Urlaub?

Nach Auslandsaufenthalten können Sperrfristen entstehen.

Nach Auslandsaufenthalten in Ländern mit einem erhöhten Infektionsrisiko kann passieren, dass Sie vorübergehend nicht Blut spenden dürfen. Bitte informieren Sie sich bei unserer kostenfreien Hotline über mögliche Rückstellfristen, wenn Sie sich kürzlich im Ausland aufgehalten haben.

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Blutspenden nach Auslandsreisen

Tipps vor der Blutspende

Finden Sie heraus, wie Sie sich und Ihren Körper fit für eine Blutspende machen!

Sind Sie bereit für die Blutspende? Klasse! Hier finden Sie allgemeine Tipps, wie Sie sich fit für die Blutspende machen können.

Haben Sie noch Fragen?

Unsere kostenfreie Hotline berät Sie gerne zu Ihrer Blutspende.

Sie erreichen unsere kostenfreie Hotline montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr unter 0800 11 949 11. Ihre gesundheitliche Sicherheit hat bei der Blutspende oberste Priorität, deshalb zögern Sie nicht, uns anzurufen, falls Sie Fragen haben!

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