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Blut spenden, wenn die Nase läuft?

Es regnet, es stürmt, es ist grau und nass - das ​Erkältungs-Wetter ist da.
Mit diesem taucht die Frage auf, ob man Blut spenden darf, wenn man sich ein wenig verschnupft fühlt. Und wann darf man nach einer Erkältung oder der Grippeimpfung wieder Blut spenden?


Zunächst zählt der Grundsatz: Wer Blut spendet, sollte gesund sein und sich gut fühlen.

Dies dient der Sicherheit des Patienten, der die Bluttransfusion bekommen wird, aber auch dem eigenen Schutz.
Nach einer normalen Erkältung (laufende Nase) ist man wieder spendefähig, sobald die Beschwerden abgeklungen sind. Sicherheitshalber ist ein „Puffer“ von einer Woche nach Abklingen sinnvoll.

Nach der Einnahme von Antibiotika oder einer fieberhaften Erkrankung müssen vier Wochen Pause bis zur nächsten Blutspende eingeplant werden.
Das heißt: Vier Wochen nach dem ersten Tag ohne Fieber beziehungsweise vier Wochen nach dem Tag der letzten Antibiotikum-​Einnahme ist Blutspenden wieder möglich.
Gleiches gilt für die Zeit nach einer Corona-Infektion:
Personen, die mit dem Coronavirus infiziert oder gar daran erkrankt sind, müssen bis vier Wochen nach Ausheilung warten, bevor sie wieder Blut spenden dürfen.

Eine Grippeschutz-​Impfung ist übrigens kein Rückstellgrund. Wer sich gegen Grippe impfen lässt und sich rundum wohl fühlt, darf nach der Impfung Blut spenden.


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