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Zum Geburtstag ein Blutgruppen-Tattoo

Das geht unter die Haut

Manche Geschenke gehen gleich in doppelter Hinsicht unter die Haut – durch die Nadel und emotional. Ein Beispiel: Simone Braune (51) hat zu ihrem 50. Geburtstag von Tochter Cindy (32) eine Einladung zum Tätowieren bekommen. Beide Frauen tragen seitdem ihre Blutgruppe (A Rhesusfaktor negativ), zwei Tropfenmännchen und ein verbindendes Herz auf dem Unterarm.
Tochter Cindy kann im Moment nicht Blut spenden, weil sie schwanger ist. Mutter Simone aber war kürzlich wieder da. Beim Blutspendetermin in Preußisch Oldendorf leistete sie ihre zwölfte Blutspende. Simone Braunes Erfahrung: „Das Tätowieren hat gar nicht so weh getan; aber das Blutspenden ist noch weniger schmerzhaft.“
Für Simone Braune und ihre Tochter spielt Blut eine besondere Rolle, da bei Rh-negativen Schwangeren Unverträglichkeitsreaktionen auftreten können, wenn das Kind Rh-positiv ist. Bei Simone Braunes Schwangerschaft 1987 war das noch eine mögliche Gefahr. Die vorgeburtliche Rhesusprophylaxe bei Rh-negativen Schwangeren wurde 1990 in die Mutterschaftsrichtlinien aufgenommen.
Dass bei Simone und Cindy alles gut gegangen ist, erfüllt beide Frauen mit Dankbarkeit. Ein Gefühl, das ihre Bereitschaft, Blut zu spenden und anderen zu helfen, stärkt.
Tattoo-Fans, die Blut spenden möchten, müssen allerdings einen Mindestabstand beachten: Direkt nach einem neuen Tattoo darf man vier Monate lang nicht Blut spenden, da nach dem Tätowieren Infektionen auftreten können. 


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