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Ein Vater, vier Söhne, 477 Blutspenden

Paderborn. „Hallo Herr Kamp“, „Hallo Herr Kamp“, „Hallo Herr Kamp“ und dann noch zweimal. Die ehrenamtlichen Helfer des Roten Kreuzes begrüßten jetzt beim Blutspendetermin im Paderborner DRK-Haus fünf Herren Kamp.

Das war kein Zufall, denn zum Fototermin hat‘s mal wieder geklappt: Bernhard Kamp senior kam mit seinen vier Söhnen zur Blutspende. Der Vater (71 Jahre alt, 177 Blutspenden) begann mit dem Blutspenden, als der erste Sohn auf die Welt kam. Bernhard Kamp: „Als die Kinder kamen, wuchs die Verantwortung und damit auch meine Sorge, irgendwann könnte ja auch mal jemand eine Bluttransfusion brauchen.“

Eine Transfusion hat bislang noch keiner der Kamps-Herren gebraucht. Umso eifriger sind sie beim Blutspenden dabei. Alexander Kamp (41 Jahre, 103 Blutspenden): „Unser Vater ging ja immer ganz selbstverständlich zum Blutspenden. Da ist man dann einfach mitgegangen.“ Bernhard junior (46 Jahre, 53 Blutspenden), Christian (45 Jahre, 98 Blutspenden) und Burkhard (44 Jahre, 46 Blutspenden) sehen es ähnlich. Es kann ja immer mal was dazwischen kommen, aber grundsätzlich gehen die Kamps zum Blutspenden, wann immer es möglich ist. Gerne ins Paderborner DRK-Haus, wo man mit Lydia Lüße, der Blutspendebeauftragten des DRK-Ortsvereins, längst per Du ist. Bernhard Kamp senior bestätigt: „Wir fühlen uns hier wohl. Aber woanders ist es auch schön, und wenn es mal terminlich nicht hinhaut, gehen wir über die Dörfer.“ Dann taucht der eine oder andere Herr Kamp auch schon mal bei der Blutspende in Brenken, Altenbeken, Sande, Salzkotten, Wewer oder Hövelhof auf.

Eine vorbildliche Tradition - und die nächste Generation steht in den Startlöchern. Bislang gehören bereits acht Enkel zur Familie. Man kann also ziemlich sicher sein, dass auch in Zukunft beim Blutspenden in Paderborn immer wieder Mitglieder der Familie Kamp freundlich begrüßt werden.


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