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Blutdrucksenkung durch Blutspende?

Eine Blutspende kann den Blutdruck senken, so lautet das Fazit einer klinischen Studie der Charité Berlin.

In dieser Studie begleitete das Team um den leitenden Arzt, Prof. Dr. Abdulgabar Salama, fast 300 Studienteilnehmer über ein Jahr bei ihren ersten Blutspenden. Die Hälfte der Teilnehmer litt vorher an hohem Blutdruck, während die andere Hälfte keine Probleme mit diesem hatte. Teilnehmer mit zuvor hohem Blutdruck erzielten bereits nach der ersten Blutspende einen blutdrucksenkenden Effekt. Nach vier Blutspenden im Jahr verstärkte sich dieser weiter und übertraf teilweise jenen Effekt, welcher sich mit pharmakologischen Wirkstoffen erzielen lässt. Die Forscher der Charité betonen, dass die regelmäßige Blutspende ein geeignetes Mittel sei, den Blutdruck weitgehend ohne Nebenwirkungen zu senken.

Was heißt das für die Blutspende beim Roten Kreuz?
Grundsätzlich gilt: Wer Blut spendet, muss gesund sein. Die Richtlinien der Bundesärztekammer schreiben ganz klar vor, dass der obere („systolische“) Blutdruckwert unter 180 mm Hg, der untere („diastolische“) unter 100 mm Hg liegen muss. Bei leichtem Bluthochdruck (oberer Wert unter 180 mm Hg!) ist eine Blutspende prinzipiell möglich.

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