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Gesundheit & Blutspende

Der DRK-Blutspendedienst West verpflichtet sich sowohl dem Schutz der Spender als auch der Sicherheit der Empfänger.

Zur Spende zugelassen werden nur gesunde Personen mit einwandfreien Kreislauffunktionen und einem ausreichenden Hb-Wert. Ein kurzzeitiger oder dauerhafter Ausschluss von der Blutspende erfolgt zum Schutz des Spenders, wenn eine Blutspende für ihn gesundheitlich nicht verantwortbar wäre.

Alle Handlungen im Zusammenhang mit der Spende, etwa die Punktion der Vene, werden von medizinischem Fachpersonal mit sterilem Einwegmaterial vorgenommen. Von der Untersuchung auf Spendefähigkeit bis zum Verlassen des Blutspendetermins steht der Spender unter der Aufsicht eines verantwortlichen Arztes.

Die Qualität der Blutkomponenten hat oberste Priorität. Jede Blutspende wird mit hochsensitiven Methoden und modernsten Testverfahren im Zentrallabor in Hagen untersucht. 

Folgende Tests werden anlässlich jeder Blutspende durchgeführt

  • Tests zur Erkennung virusbedingter Leberentzündungen (A, B, C und E)
  • Tests zur Erkennung einer HIV‑Infektion (AIDS‑Test)
  • Test auf Antikörper gegen den Erreger der Syphilis (Geschlechtskrankheit)
  • Blutgruppenbestimmung (gemäß Richtlinien Antikörpersuchtest in regelmäßigen Abständen)
  • Testung auf Parvovirus B 19 (Ringelröteln)
  • ggf. wissenschaftliche Untersuchungen
Untersuchungen der Blutspende

Viren bzw. virusspezifische Antikörper sind im Blut zwar nachweisbar, allerdings oft erst mehrere Wochen nach einer Infektion. In den Fensterphasen sind frische Infektionen auch mit hochsensitiven Methoden und modernsten Testverfahren nicht nachweisbar. Deshalb ist es  wichtig, dass der medizinische Fragebogen vor der Blutspende wahrheitsgemäß ausgefüllt wird und Spender mit einem möglichen Infektionsrisiko nicht spenden. Ein Labortest allein reicht also nicht aus, die Sicherheit der Blutspenden wird auch durch den Fragebogen sichergestellt!

Die Herstellung von pharmazeutischen Blutpräparaten erfolgt streng nach den Richtlinien der Hämotherapie, die in Deutschland von der Bundesärztekammer im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut herausgegeben werden.

Kommentare

Jule Voiticek

04.11.2019, 20:42 Uhr

Ich möchte Menschen die Chance geben zu leben.

Birgit Bauhaus

22.11.2019, 05:56 Uhr

Obwohl ich medizinisch sehr speziell ausgebildet wurde in mehreren Berufen (bin auch MTA f. Labor&Strahlenkunde) bin ich mir in meinem eigenen Fall nicht sicher.
Ich hatte berufsbedingt eine Hep C Infektion, die aber positiv austherapiert wurde (Peg Interferon/Ribavirin über 72 Wochen) und bin seitdem (jetzt volle 9 J.) virusfrei.
D.h. ich habe mich nach der beendeten Behandlung alle 2 Mon., dann alle ca. 3 und später alle 6 Mon. einer qualitativen und quantitativen Blutuntersuchung betr. Virusnachweis unterzogen.
Ich war immer Virus-negativ.
Dürfte ich jetzt wieder spenden?
Ich bin mittlerweile zwar 64 J., habe aber sehr gute Blutwerte, Hb ~ 14 - 15 g% und keine anderen Auffälligkeiten.
Vielen Dank und mit
freundlichen Grüßen
B.B.

Hallo Frau Bauhaus, nach einer Hepatitis C-Infektion erfolgt ein dauerhafter Ausschluss von der Blutspende, auch wenn der Spender mehrere Jahre virusfrei sein sollte. Unsere Recherchen haben ergeben, dass in neuesten Studien sogenannte Spät-Rückfälle (Late-Relapse nach >5 Jahren) in mindestens 0,95% der Fälle zu verzeichnen sind. Damit besteht ein zwar sehr geringes, jedoch nicht gänzlich auszuschließendes Risiko für einen Rückfall. Da Hepatitis-Viren in gespendetem Blut erst einige Zeit (bis zu 4 Monate) nach der Übertragung nachgewiesen werden können, ist der Empfänger des in Ihrer gegebenen Lebenssituation gespendeten Blutes nicht 100%ig zu schützen. Beste Grüße BSD West

Janet Cunning

23.03.2020, 08:33 Uhr

Hello,

I am a US citizen living & working in a civilian position in the Netherlands at the NATO Joint Force command Base in Brunssum NL. I live in the Selfkant area just across the border in Germany. I received a blood transfusion in Sept of 2018, am BBC I allowed to donate here.
Kind regards,
Janet Cunning

Marita Rohr

27.03.2020, 13:29 Uhr

Ich möchte einen neuen Blutspendepass. Mein Alter ist mit meinem Portemonnaie in Rom am 01.03.2020 gestohlen worden. Mein Geburtsdatum lautet 29.12.55 und meine Anschrift - Römerstr. 5, 63128 Dietzenbach. Ich hoffe, Sie können mir auf diesem Wege helfen. Ich war gestern extra nach Langen zur Stadthalle gefahren in der Hoffnung, die Kollegen können mir helfen. Ich wurde aber nur mit einem Flyer weggeschickt und mit dem Satz: Ich solle es über das Internet beantragen. Was ich hiermit tue.
Vielen Dank und bleiben Sie gesund! Mit freundlichen Grüßen Marita Rohr

Hallo Frau Rohr, vielen Dank für Ihren Kommentar. Wir geben Ihr Anliegen an die Hotline weiter, für weitere Anliegen dieser Art können Sie künftig gerne auch unsere kostenfreie Spenderhotline unter 0800 11 949 11 kontaktieren oder das Kontaktformular auf unserer Website nutzen. Da Sie erwähnen, dass Ihnen Ihr Portemonnaie in Rom gestohlen wurde beachten Sie bitte den Hinweis, dass in der aktuellen Situation mit Covid-19 keine Personen zur Blutspende zugelassen werden können, die sich in den letzten 4 Wochen im Ausland aufgehalten haben. Beste Grüße BSD West

Marita Rohr

31.03.2020, 11:09 Uhr

Ich habe es bereits 3 x versucht, die Hotline zu kontaktieren. Das möchte ich nicht, denn dort kann mir nicht geholfen werden - mit der Lady vom Band kann man nicht kommunizieren. Vielen Dank! Wenn jedoch meine damalige Info weitergeleitet wurde, hoffe ich, dass dies klappt

Michael Sasse

06.11.2020, 08:30 Uhr

Gibt es für Blutspender eine Altersbeschränkung?


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