Befund- und Ergebnismitteilung an den Blutspender
Grundsätzlich wird bei einem auffälligen, d.h. einem möglicherweise auf eine Krankheit hinweisenden Laborbefund der jeweilige Spender und ggf. der von ihm uns benannte Hausarzt schriftlich benachrichtigt. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Wer nicht innerhalb von zwei Wochen nach der Blutspende eine schriftliche Mitteilung des Zentrallabors Hagen erhalten hat, kann davon ausgehen, dass die letzte Blutspende keine auffälligen Ergebnisse ergeben hat.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Der DRK-Blutspendedienst West informiert seine Blutspender grundsätzlich nur schriftlich per Post über auffällige Befunde im Zusammenhang mit einer Blutspende, z.T. mit einem eingeschriebenen Brief. Ein Blutspender wird niemals durch einen Telefonanruf bzw. andere elektronische Post erstmals über einen Laborbefund informiert.Auf Wunsch kann auch eine schriftliche Befundmitteilung bei „Normalbefunden“ im Zentrallabor angefordert werden. Dazu sollte etwa zwei Tage nach der Spende die formlose Anforderung schriftlich oder per E-Mail an das Sekretariat des Zentrallabors geschickt werden. Bitte geben Sie dazu Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Anschrift an. Sie können uns auch über unser Spender-Service-Center mit der Rufnummer 0800 11 949 11 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr kostenlos aus dem deutschen Telefonfestnetz anrufen. Eine weitere Alternative ist der Vermerk des Wunsches auf dem Spenderformular bei der Blutspende. Die Befundmitteilung wird per Briefpost ausschließlich an die bei uns gespeicherte Anschrift verschickt. Es werden aus Gründen der Schweigepflicht an Blutspender weder telefonische Auskünfte gegeben noch Mitteilungen per Fax oder E-Mail erteilt.
Erstspender erhalten nach Abschluss aller Untersuchungen eine Information über ihre Blutgruppe in Form von Blutspender- und Unfallhilfepässen.




