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Was ist eine Lymphozytenspende?

Sie haben vor einiger Zeit bereits Stammzellen bzw. Knochenmark für einen lebensbedrohlich erkrankten Patienten gespendet.

Nun benötigt der Patient Lymphozyten von Ihnen. Warum?
Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind zuständig für die Abwehrreaktionen des Körpers. Sie erkennen alles "Fremde" wie zum Beispiel Bakterien, Viren und Tumorzellen und können diese entfernen.
Beim Patienten werden Spenderlymphozyten entweder zur Verstärkung eines "Graft-versus-Leukemia-Effektes" und somit zur Vermeidung oder Behandlung eines Rückfalls oder zur Therapie eines Virusinfektes eingesetzt.

Apherese

Im Blut sind Lymphozyten ständig vorhanden und können ohne Vorbehandlung mittels einer maschinellen Blutspende entnommen werden. Nach der Spende hat ein gesunder Spender immer noch ausreichend Abwehrzellen: bisher gibt es keine Hinweise auf eine erhöhte Infektanfälligkeit nach einer Lymphozytenspende.

Was ist eine Lymphozytenspende?

Voruntersuchung und Einwilligung zur Spende

Spenderfreigabe

Risiken und Nebenwirkungen

Tagesablauf einer Lymphozytenspende

Transport der Lymphozyten zum Patienten

Anreise, Unterkunft, Kosten

Graft-versus-Leukemia-Effekt
Lymphozyten aus dem ursprünglichen Transplantat sind für unerwünschte Nebenwirkungen wie die "Transplantat gegen Empfänger" Reaktion (GvHD) beim Patienten verantwortlich. Diese intakten Abwehrzellen des Spenders haben aber auch die wichtige Eigenschaft, im Körper des Patienten noch verbliebene, kranke Zellen zu erkennen und zu vernichten. Dies nennt man Graft-versus-Leukemia-Effekt. Bei einigen Patienten ist es erforderlich, durch eine gesonderte Leukozytenspende diesen Effekt zu unterstützen.

 
 
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