Was ist eine Blutstammzellspende?
Die Entnahme von Stammzellen aus dem peripheren Blut ist heutzutage die vorwiegend angewandte Methode. Hierbei gewinnt man die zur Transplantation benötigten Stammzellen aus dem Venenblut des Spenders. Dafür muss zunächst die Zahl der Stammzellen im Blut erhöht werden. Hierzu ist eine Vorbehandlung des Spenders mit einem körpereigenen Zytokin, dem Botenstoff G-CSF erforderlich
(nähere Erläuterungen siehe: Mobilisierung von Blutstammzellen ).

Wie viele Blutstammzellen werden benötigt?
Voruntersuchung und Einwilligung zur Spende
Spenderfreigabe
Mobilisierung von Blutstammzellen
Risiken und Nebenwirkungen
Tagesablauf einer Blutstammzellspende
Wie kommen meine Stammzellen zum Patienten?
Spender-Patienten-Kontakt
Anreise, Unterkunft, Kosten
Nachuntersuchungen
Zur eigentlichen Stammzellgewinnung benutzt man ein spezielles Verfahren, welches Stammzellapherese genannt wird. Bei dieser Methode wird das Blut des Spenders in einem ständigen Kreislauf aus einer Armvene durch einen Zellseperator geleitet und über eine andere Vene wieder zurückgeführt. Die Stammzellseparation dauert 4 bis 5 Stunden. In einigen Fällen muss sie am folgenden Tag wiederholt werden, um die für eine erfolgreiche Transplantation benötigte Menge von Stammzellen zu gewinnen. Die Spende wird ambulant in Ratingen Breitscheid durchgeführt. Es ist kein stationärer Aufenthalt mit operativem Eingriff und Narkose erforderlich.



