Autologe Entnahmen
Entnahme von autologen Blutstammzellpräparaten
Auf dem Gebiet der Gewinnung und Weiterverarbeitung autologer Stammzellpräparate gibt es verschiedene Kooperationsformen, die sich im Wesentlichen durch die Abgrenzung der arzneimittelrechtlichen Verantwortlichkeiten unterscheiden.
Die am häufigsten gewählte Form ist die Überweisung des Patienten zur Stammzellapherese an den Blutspendedienst. Dabei entnehmen wir autologe Blutstammzellen an den Standorten Breitscheid für die Region Nordrhein und Bad Salzuflen für die Region Westfalen. Dafür stehen stationäre Apherese-Geräte zur Verfügung. Wir verfügen aber auch über mobile Geräte, so dass wir, sollte es erforderlich sein, mit unserem Personal Entnahmen vor Ort im den Patienten betreuenden Krankenhaus durchführen können.
Im Jahr 2008 haben wir 110 autologe Blutstammzell-Entnahmen durchgeführt.
Die Präparate werden am Standort Ratingen-Breitscheid kryokonserviert und bis zur Transplantation gelagert.
Kliniken, die selbst Apherese erfahrenes Personal und das nötige Equipment haben, führen die Stammzellentnahme in eigener Verantwortung durch und übersenden uns die Präparate zur Kryokonservierung und Lagerung in Flüssigstickstoff nach Ratingen. Im Jahr 2008 wurden in unseren Reinräumen 231 Präparate eingefroren.
Um den Ablauf im Sinne einer optimalen Patientenbetreuung reibungslos zu gestalten, benötigen wir mit Beginn der Mobilisierungschemotherapie eine Anmeldung des Patienten.

Bestimmung von infektionsserologischen Parametern
Weiterführende Informationen zu Qualitätskontrollen und Weiterverarbeitung finden Sie unter: Weiterverarbeitung von Blutstammzellkonzentraten



