FAQ - Häufig gestellte Fragen zum LyoPlas N - w
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Handelt es sich beim LyoPlas N - w um ein Einzel- oder ein gepooltes Plasma?
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LyoPlas N - w ist ein gefriergetrocknetes Plasma aus einer Einzelspende. Es unterliegt der vorgeschriebenen Quarantänelagerung.
D.h. es werden nur Plasmen verarbeitet, deren Spender nach mindestens 4 Monaten erneut auf die vorgeschriebenen Infektionsparameter
und darüber hinaus auf virale Genomäquivalente für Hepatitis A, Hepatitis B und Parvovirus B19 getestet wurden.
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Gibt es Unterschiede in der Anwendung des
LyoPlas N - w gegenüber GFP?-
LyoPlas N-w ist ein gefriergetrocknetes Plasma aus einer Einzelspende. Es gelten die gleichen Anwendungsgebiete wie für gefrorenes therapeutisches Plasma.
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Welche Aussagen über die Verträglichkeit des
LyoPlas N - w können gemacht werden?-
Plasmen, die zu LyoPlas N - w verarbeitet werden, durchlaufen einen Zellreduktionsschritt, sodass sie im Gegensatz zu konventionellem GFP praktisch zellfrei und damit besonders verträglich sind.
Zur Prävention von pulmonalen (TRALI) Reaktionen werden nur Plasmen von Spendern ohne Immunisierungsanamnese oder nach Untersuchung auf leukozytäre Antikörper zu LyoPlas N - w verarbeitet.
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Gibt es Unterschiede in der Aktivität der Gerinnungsfaktoren im Vergleich zum GFP?
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Da es sich um Plasma aus einer Einzelspende handelt, liegen die biologischen Aktivitäten der Komponenten innerhalb der physiologischen Schwankungsbreite,
genauso wie beim GFP.
Vergleichende quantitative und qualitative Plasmaproteom-Untersuchungen mittels zweidimensionaler Differenz-Gelelektrophorese von
600 Proteinspots vor und nach Gefriertrocknung bzw. SD-(solvent-detergent) Pathogeninaktivierung zeigten, dass die
Gefrierertrocknung im Gegensatz z.B. zur SD-Behandlung keinen nachweisbaren Einfluss auf die Proteinstruktur hat.
Bei der Lyophilisation handelt es sich somit um ein vergleichsweise sehr schonendes Verfahren.
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Ist es egal, ob man das Überleitungssystem erst mit dem WFI-Beutel (Wasser für Injektionszwecke) oder erst mit der Lyophilisat-Flasche verbindet?
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Nein. Verbinden Sie zuerst das Überleitungssystem über den Luer-Lock-Anschluss mit dem WFI-Beutel. Stechen Sie dann den Dorn des Überleitungssystems mittig in die Lyophilisat-Flasche ein. Die Kombination Beutel-Überleitung-Glasflasche ist stabil und kann frei aufgehängt werden.
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Welches Transfusionsbesteck wird benötigt?
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Zur Transfusion aus der Flasche wird ein belüftbares Transfusionsbesteck mit 170-230 µm Standardfilter benötigt.
Zur Transfusion aus dem Beutel ist ein Transfusionsbesteck mit 170-230 µm Standardfilter zu verwenden. (Eine Belüftung ist nicht erforderlich.)
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Was kann die Ursache sein, wenn das Wasser nicht in die Flasche läuft?
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Vergewissern Sie sich, dass die Klemme und der Luftfilter am Überleitungssystem geöffnet sind. Vermeiden Sie in jedem Fall, dass der Beutel während des Einlaufens des Wassers gepresst wird, da sonst der Luftfilter verblocken könnte (ggf. dann das Überleitungssystem wechseln).
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Die Plasmen sind nach dem Auflösen teilweise unterschiedlich gefärbt und weisen unterschiedliche Trübungen auf. Sagt das etwas über die Qualität des Plasmas aus?
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Beim LyoPlas N - w handelt es sich um ein Plasma aus einer Einzelspende (kein Pool-Plasma).
Trübung und Farbton der gelösten Lyophilisate können entsprechend den Ausgangsplasmen unterschiedlich ausfallen
(unterschiedliche Gelbtöne bis hin zur grünlichen Färbung), die Qualität des Plasmas steht damit nicht im Zusammenhang.
Das Foto zeigt sechs LyoPlas N - w nach Gefriertrocknung und Wiederauflösung.
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Bei welcher Temperatur sollte das LyoPlas N - w rekonstituiert werden?
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Lyophilisiertes Plasma kann in einem Temperaturbereich von +2°C bis +25°C gelagert werden. Bei der Auflösung sollte das mitgelieferte
Wasser für Injektionszwecke und das gefriergetrocknete Plasma etwa Raumtemperatur haben.
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Kann die Auflösung durch Schütteln der Flasche beschleunigt werden?
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Nein! Zur effektiven Auflösung ist die Flasche leicht zu schwenken oder ein Rollenmischer zu verwenden,
damit das gesamte Lyophilisat rasch mit Wasser benetzt wird. Schütteln und eine Schaumbildung sind in jedem Fall zu vermeiden!
Das Plasma ist zur Verwendung bereit, wenn alle festen Anteile aufgelöst sind.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.



