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Der DRK-Blutspendedienst West

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Zentren für Transfusionsmedizin
Zentrale Einrichtungen

Wir sichern die Blutversorgung

Neben den sieben DRK-Blutspendediensten gibt es in Deutschland noch etwa 70 Blutspendeeinrichtungen an großen staatlichen oder kommunalen Krankenhäusern. Außerdem bestehen einige privat-kommerzielle Blut- und Plasmaspendeeinrichtungen.

Nach dem Regionalprinzip versorgen die DRK-Blutspendedienste die Patienten in klinisch-stationärer und ambulant-ärztlicher Behandlung jeweils in den Versorgungsgebieten, in denen sie tätig sind. Der DRK-Blutspendedienst West steht daher für die Patientenversorgung in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland.

Darüber hinaus unterstützen sich die DRK-Blutspendedienste gegenseitig bei Versorgungsengpässen und bei der Versorgung mit seltenen Blutgruppen. Im Rahmen der Versorgung nach § 3 Transfusionsgesetz unterstützen die DRK-Blutspendedienste die Einrichtungen an staatlichen und kommunalen Krankenhäusern durch Zulieferung von Blutkonserven.

Jahr
An staatlich kommunale Einrichtungen der Krankenversorgung mit eigener Blutspende-
abteilung gelieferte Erythrozytenkonzentrate
 

2007

2008

2009

2010

2011
156.911

126.415

126.678

126.157

130.097
 


Ein seit vielen Jahrzehnten weltweit bekanntes Phänomen im Blutspendewesen, das Land-Stadt-Gefälle im Spendeaufkommen, kann nur durch die DRK-Blutspendedienste mit ihren mobilen Spendenentnahmen in allen Städten und Gemeinden einer Region ausgeglichen werden. Bereits vor der Gründung des ersten DRK-Blutspendedienstes in Deutschland nach 1945 haben die Chirurgenvereinigungen einen solchen Ausgleich nach dem Vorbild des britischen Blutspendedienstes gefordert. 1951 hat Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland nach dem Krieg zu diesem Zweck eine Vereinbarung mit dem Roten Kreuz abgeschlossen, deren Ziel die Versorgung der Patienten in den Kliniken der Ballungsgebiete an Rhein und Ruhr war.

 
 
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