Fragen zu den Mitteilungen über Laborbefunde nach Spendenuntersuchung
Anlässlich jeder Blutspende führen wir sorgfältige Untersuchungen des gespendeten Blutes durch. Diese dienen der Sicherheit für den Empfänger des Blutes. Sie helfen aber auch bei der Früherkennung bestimmter, durch Blut übertragbare Erkrankungen des Spenders. Dadurch kann unter Umständen frühzeitig eine erfolgreiche Behandlung des Spenders eingeleitet werden.
Die Suchtests sind auf eine extrem hohe Empfindlichkeit ausgelegt. Dabei wird bewusst in Kauf genommen, dass die Rate "positiver" Reaktionen höher ist, als die Anzahl der Erkrankungen. Es gibt eine Reihe von Störeinflüssen, die z.T. noch nicht bekannt sind und die positive Reaktionen vortäuschen. Häufig sind Abwehrstoffe gegen andere Krankheitserreger, z.B. gegen banale Erkältungsviren, eine Ursache. Da es sich um ein technisch unvermeidbares Phänomen handelt, kann allein aus der positiven Reaktion eines Suchtestes keine Diagnose gestellt werden. Es müssen sich weitere, z.T. sehr aufwändige Bestätigungsuntersuchungen anschließen, die auch die Verwendung einer neu entnommenen Blutprobe erfordern können. Für alle Blutspendedienste hat der Arbeitskreis Blut beim Bundesgesundheitsministerium Richtlinien aufgestellt, wie diese Bestätigungsdiagnostik erfolgen soll.
Für alle Ihre persönlichen Fragen zu einer von uns zugesandten Befundmitteilung können Sie auch ein individuelles Gespräch mit einem Arzt unseres Zentrallabors führen.
Rufen Sie dazu unser Spender-Service-Center über die Rufnummer 0800 11 949 11 (montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr kostenlos aus dem deutschen Telefonfestnetz) an und nennen Sie das Stichwort "Laborbefund".
Falls nicht sofort ein Arzt zu sprechen ist, hinterlassen Sie bitte für einen Rückruf Ihre Personalien und Telefonnummer.



