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14. Juni: Welt-Blutspendertag 2009
Der Welt-Blutspendertag bietet die Gelegenheit, Danke zu sagen. Danke an alle diejenigen Menschen, die täglich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bereit sind, mit ihrer freiwilligen und unentgeltlichen Blutspende kranken Menschen in diesen Bundesländern zu helfen. Eingeschlossen in diesen Dank sind auch die zahlreichen Helferinnen und Helfer des Roten Kreuzes, die bei der Vorbereitung und Durchführung der Spendeaktionen hilfreich mitwirken.

Etwa 3.500 Menschen jeden Tag in Nordrhein-Westfalen und etwa 1.000 Menschen täglich in Rheinland-Pfalz und dem Saarland werden für die ausreichende Versorgung der Patienten in den Krankenhäusern und der ambulanten Arztbetreuung mit Blut und Blutpräparaten als Spenderinnen und Spender benötigt.

 

Damit versorgt der einzige Blutspendedienst, der eine flächendeckende Versorgung in diesen drei Bundesländern sichert, zu etwa 74 % die Versorgung der Patienten  rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

 

Grundlage des Rotkreuz Engagements beim Blutspenden ist der Ethische Kodex der Internationalen Rotkreuz-Bewegung, der Weltgesundheitsorganisation und der Internationalen Fachgesellschaft Bluttransfusion. Darin heißt es unter anderem:

· Die Blutspende muss unter allen Umständen freiwillig sein; auf den Spender darf keinerlei Druck ausgeübt werden.

· Finanzieller Nutzen darf weder für den Spender, noch für denjenigen Beweggrund sein, der für die Blutentnahme zuständig ist. Die freiwillige, unentgeltliche Blutspende soll stets gefördert werden.

· Ziel der Transfusion ist es, für den Empfänger die optimale Therapie mit einem Maximum an Sicherheit zu kombinieren.

· Unabhängig von ihren finanziellen Ressourcen müssen alle Patienten in gleichem Maße Zugang zu Blutspenden und Blutprodukten haben; deren Verfügbarkeit soll die einzige Abhängigkeit sein.

 

Dieser Ethische Kodex wurde 1981 auf der Internationalen Konferenz vom Roten Kreuz angenommen. Zu den teilnehmenden Delegationen gehörte auch die Vertretung der Bundesrepublik Deutschland als Signatarstaat der Genfer Abkommen.

 

Mit seinem gemeinnützigen Engagement hat das Rote Kreuz in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland einen nachhaltigen Beitrag zur Senkung der Gesundheitskosten geleistet. Nachweislich gehören die Blutpräparate des Roten Kreuzes zu den sichersten und preisgünstigsten Medikamenten in der Transfusionsmedizin. Dies ist zurückzuführen auf das uneigennützige Engagement der Spenderinnen und Spender wie auch der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des DRK, sowie der Verzicht auf Gewinnerzielungsabsichten des gemeinnützigen DRK-Blutspendedienstes.

 

Spende Blut beim Roten Kreuz ist also nicht nur die Aufforderung Gutes zu tun für seinen Nächsten und die Solidargemeinschaft. Es ist auch ein aktiver Beitrag zur Kostensenkung im Gesundheitswesen.

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