Blutspender aus NRW zusammen mit der DRK-Vizepräsidentin (4. v.li.) beim Besuch des Bundestages
Der Weltblutspendertag wurde 2004 erstmals von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der Föderation der Rotkreuz und Rothalbmond Gesellschaften, der Internationalen Fachgesellschaft Transfusionsmedizin und der Internationalen Vereinigung der Blutspendervereine ausgerufen. Er findet jährlich am Geburtstag von Karl Landsteiner statt, dem Entdecker der Blutgruppen. Mit den Veranstaltungen am Weltblutspendertag soll das Engagement der freiwilligen und unentgeltlichen Blutspender/innen gewürdigt werden, ohne deren selbstlosen Einsatz eine ausreichende Versorgung der Patienten in den Kliniken nicht zu realisieren wäre.
Blutspender aus Rheinland-Pfalz und Saarland zusammen mit der DRK-Vizepräsidentin (3. v.li.) beim Besuch des Bundestages
Rund drei Viertel des jährlichen Bedarfs von annähernd fünf Millionen Blutspenden werden in Deutschland von Spenderinnen und Spendern bei DRK-Blutspendeaktionen freiwillig und ohne Bezahlung gedeckt.
Das Deutsche Rote Kreuz folgt mit dem Prinzip der unentgeltlichen Blutspende dem ethischen Kodex der WHO und der Internationalen Fachgesellschaft Bluttransfusion, wonach Blutspenden grundsätzlich freiwillig und unentgeltlich erfolgen sollen.
Blut ist überdies ein Organ des menschlichen Körpers und Organe sollen nicht zur Handelsware werden.
Die Teilnehmer der jährlichen zentralen Ehrungsveranstaltung des DRK werden repräsentativ aus der großen Zahl der regelmäßigen DRK-Blutspender ausgewählt.
Neben der Veranstaltung in Berlin fanden regionale Veranstaltungen in Bad Kreuznach, Mönchengladbach und Münster statt.



