• Startseite
  • Ehrenamt
  • Presse
  • Patienten
  • Zentren & Einrichtungen
  • Karriere
  • Kontakt
  • Links
Logo: BSD West
  • Zentren für Transfusionsmedizin:
    • Bad Kreuznach
    • Bad Salzuflen
    • Breitscheid
    • Hagen
    • Münster
  • Zentrale Einrichtungen:
    • Zentrallabor Hagen
    • Labor für Leukozyten- und Thrombozytenimmunologie
    • Zentralbereich Stammzelle / HLA
    • Zentralbereich Plasma
    • Westdeutsche SpenderZentrale
    • Personal
  • Blutspende
  • Transfusionsmedizin
  • Knochenmark- und Stammzellspende
  • DRK-Blutspendedienst West
  • für Unternehmen

Informationen für Patienten

  • Informationen für Patienten zu verschiedenen Themen
  • Information zur Eigenblutspende in den Zentren
 
 

Welche Nebenwirkungen kann es bei einer Bluttransfusion geben?

Arzneimittel aus Spenderblut sind etwas ganz Besonderes, da sie von einem individuellen Menschen mit ganz speziellen Merkmalen auf den Blutzellen und im Plasma stammen. Dadurch unterscheiden sie sich grundlegend von Arzneimitteln aus chemischen oder pflanzlichen Stoffen. Nebenwirkungen bei Transfusionen sind bei richtiger Anwendung insgesamt selten und werden als unerwünschte Arzneimittelwirkungen bezeichnet:

  • Allergische Reaktionen leichter bis manchmal schwerer Ausprägung entstehen, wenn das Präparat Eiweiße oder andere Stoffe enthält, gegen die der Patient sensibilisiert ist.
  • Eine Fieberreaktion mit Unwohlsein, Übelkeit und Schüttelfrost kann durch Zellbestandteile und Botenstoffe aus dem Spenderblut ausgelöst werden.
  • Manchmal bilden Patienten Antikörper gegen für sie fremde Blutgruppenmerkmale des Blutspenders.
  • Trotz aller Sorgfalt bei der Herstellung können Blutpräparate in seltenen Fällen Bakterien enthalten.
  • Bei einer kleinen Gruppe von Tumorpatienten und bei Früh- und Neugeborenen mit einer Störung des Abwehr- oder Immunsystems können sich unter speziellen Bedingungen weiße Blutzellen des Spenders (Lymphozyten) vermehren und den Empfängerorganismus, insbesondere dessen Knochenmark, angreifen. Diese Komplikation nennt man Transplantat-gegen-Wirt-Erkrankung. Sie verläuft meistens tödlich, ist aber sehr selten.
  • Sehr selten kann es durch eine Unverträglichkeit zwischen den weißen Blutzellen des Patienten und Antikörpern im Spenderplasma zu einer Störung der Lungenfunktion mit Atemnot beim Empfänger kommen.
  • Manchmal wird eine Reaktion ausgelöst, bei der die Blutplättchen in ihrer Zahl soweit absinken, dass es zu Blutungen in die Haut kommt. Auch dieses als Purpura bezeichnete Krankheitsbild ist sehr selten.
  • Bei Patienten, die langfristig Blutübertragungen brauchen, kann es zu einer Eiseneinlagerung in die inneren Organe kommen.

Dr. Gabriele Bringmann, Leiterin des Labors im Zentrum Breitscheid: „Arzneimittel aus Spenderblut unterscheiden sich grundsätzlich von Arzneimitteln aus chemischen oder pflanzlichen Stoffen.”

Insgesamt gilt, dass Blutpräparate ihre ganz spezifischen erwünschten, aber auch unerwünschte Wirkungen haben. Deshalb wägt der behandelnde Arzt vor jeder Blutübertragung genau ab, ob Blut transfundiert werden muss oder ob darauf verzichtet werden kann.

Viele Menschen fürchten bei der Blutübertragung Virusinfektionen (HIV, Hepatitis).
Gerade in dieser Hinsicht sind jedoch in den letzten Jahren entscheidende Fortschritte erzielt worden.

  • Wer braucht überhaupt eine Bluttransfusion?
  • Welche Nebenwirkungen kann es bei einer Bluttransfusion geben?
  • Was ist eine „Blutkonserve“?
  • Wer sorgt für die höchstmögliche Sicherheit von Blutpräparaten?
  • Wie wird ein Patient auf eine Bluttransfusion vorbereitet?
  • Wer sorgt für die Sicherheit und Wirksamkeit bei der Bluttransfusion?
  • Kann man auch für sich selbst Blut spenden?
  • Wer spendet überhaupt Blut?
  • Woher bekommt der Arzt die Blutpräparate?
  • Was hat das Rote Kreuz eigentlich mit dem Blutspenden zu tun?
  • Was wird getan, damit der Patient das fremde Blut verträgt?
 
 
  • Hotline
  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB