Bei welchen Operationen ist eine Eigenblutentnahme sinnvoll?
Die Herstellung von Eigenblutkonserven und deren Einlagerung bis zum Operationstermin (Präoperative Eigenblutgewinnung als Deposit) ist die Entnahme von eigenem Blut bzw. Blutbestandteilen, die bei Bedarf während oder nach der Operation rückübertragen (retransfundiert) werden sollen.

Die Gewinnung von Eigenblut während der Operation (Perioperative Eigenblutgewinnung) ist in der Regel vor planbaren Eingriffen indiziert, die bei einem regelhaften Operationsverlauf Transfusionen mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 10 % erwarten lassen.
Der operierende Arzt stellt die Indikation für eine Eigenblutentnahme fest und schlägt dem Patienten diese als Alternative zur Anwendung von Fremdblut vor.
Die Eigenblutentnahme ist möglich vor planbaren chirurgischen Eingriffen:
- Knochen- und Gelenkoperationen
- Herz- und Gefäßoperationen
- Allgemeinchirurgischen Operationen
- Gynäkologische Operationen
- Urologische Operationen
- Plastische Operationen



