Was ist Eigenblut (eine Eigenblutspende)?
Im allgemeinen wird unter Eigenblut die Entnahme, Untersuchung, Aufbereitung und Lagerung von Blut eines Patienten im zeitlichen Zusammenhang mit einer planbaren Operation verstanden.

Bei der Eigenblutentnahme wird dem Patienten rechtzeitig vor der geplanten Operation mehrmals in wöchentlichem Abstand Blut entnommen, welches während der geplanten Operation bzw. in engem zeitlichen Zusammenhang mit dieser Operation zur Eigenbluttransfusion (autologe Transfusion) nur für diesen Patienten zur Verfügung steht. Die benötigte Menge an Eigenblutpräparaten hat der Operateur zuvor festgelegt und bestellt.
Der DRK-Blutspendedienst West entnimmt jährlich über 10.000 Eigenblute. Davon entfallen etwa 4.000 Entnahmen auf das Zentrum Breitscheid.

Bei planbaren Operationen, z.B. in der Orthopädie, stellt sich schon beim Hausarzt und dann beim Chirurgen im Krankenhaus die Frage, ob überhaupt eine Blutübertragung bei der geplanten Operation erforderlich sein wird und ob der Patient aufgrund seines aktuellen Gesundheitszustandes in der Lage ist, Eigenblut entnehmen zu lassen.
Es gibt in mehreren Krankenhäusern die Möglichkeit, im Krankenhaus Eigenblut entnehmen zu lassen.
Auf Anforderung des Krankenhauses kann auch im Zentrum für Transfusionsmedizin Breitscheid, in Ratingen Eigenblut entnommen werden. Sprechen Sie deshalb bitte rechtzeitig mit Ihrem behandelnden Arzt und dann mit den Ansprechpartnern in unserem Zentrum.



