| Manfred Dressel |

Manfred Dressel war nie richtig krank gewesen – bis im Januar 2004 sein Leben durcheinander geworfen wurde, als ihm die Ärzte mitteilten, dass eine Niere von einem Tumor befallen und eine Operation unausweichlich sei. Bei der operativen Entfernung der Niere wurden mehrere Blutkonserven eingesetzt, nur so konnte der Blutverlust ausgeglichen werden.
„Die Operationsnarbe erinnert mich weiterhin an den plötzlichen Einschnitt in meinem gewohnten Leben und an den Aufenthalt im Krankenhaus”, sagt Manfred Dressel, „ansonsten geht es mir gut! Heute nehme ich meine nahe und ferne Umwelt viel intensiver wahr. Ich merke auch, dass z.B. ganz banale Dinge, das Zwitschern der Vögel, die Farben der Natur, mir heute kostbarer geworden sind.”
„Schade auch, dass ich nach meiner Krankheit nicht mehr selber Blut spenden kann. Das macht mich traurig. Aber es hat mich – als jetzt ehemaligen Spender – gefreut, dass sich andere, mir unbekannte Menschen, zur Verfügung gestellt haben um mir mit ihrem Blut zu helfen. Wie wichtig das ist, habe ich jetzt am eigenen Leib erfahren und möchte mich bei den Spendern, die mir mit ihrer Blutspende geholfen haben, ganz herzlich dafür bedanken. Nur durch diese Hilfe konnte ich letztendlich meine Krankheit überstehen.”
„Bleiben wird mein Engagement für die Blutspende. Ich werde, wo ich kann, auf die Notwendigkeit einer Blutspende aufmerksam machen und von den guten Erfahrungen mit den Blutspenden berichten. Jeder von uns kann einmal diese Hilfe benötigen. Und so kann ich etwas davon zurückgeben.”
„Viele haben persönliche Erfahrungen mit dem Thema Blutspende oder Bluttransfusion gemacht. Immer sind es Augenblicke, die Leben gerettet haben. Deshalb habe ich mich bereit erklärt, von meinem Schicksal zu berichten. Damit andere erfahren, wie einfach und wie wichtig es ist, Blut zu spenden.
Nochmals Danke für Ihre Blutspende.”


