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AIDS-Informationen

AIDS ist die Kurzform für „Acquired Immune Deficiency Syndrom“, was übersetzt „erworbene Immunkrankheit“ bedeutet.

AIDS führt zu einer tiefgreifenden Schwächung der körpereigenen Abwehrmechanismen. Die Folge davon sind Infektionskrankheiten, hervorgerufen durch Erreger, die beim gesunden Menschen nicht zu Erkrankungen führen. Oft kommt es auch zu bösartigen Tumoren. AIDS nimmt meist einen tödlichen Verlauf und kann mit Medikamenten zwar aufgehalten nicht aber geheilt werden. AIDS wird durch das HI-Virus (Humanes Immundefekt Virus) hervorgerufen. Im Gegensatz zu den viel verbreiteten Gerüchten AIDS könnte durch Speichel, also durch Niesen, Küssen oder Ähnliches übertragen werden, erfolgt die Übertragung in den meisten Fällen durch ungeschützte Sexualkontakte vor allem in Risikogruppen (Homosexuelle, Drogensüchtige) oder durch mehrfach verwendete Spritzen bei Drogenkonsum. Die Infektion ist nicht übertragbar durch gemeinsame Nutzung von Toiletten, Handtüchern etc. Ebenso ist eine Infektion auszuschließen bei Händeschütteln, Küssen auf die Wange, Schweiß oder Tränenflüssigkeit. Auch von Sportanlagen, Hallenbädern oder anderen öffentlichen Gebäuden geht keine Gefahr aus. AIDS ist nicht durch eine Tröpfcheninfektion übertragbar!

Zwischen der Infektion mit dem HI-Virus und dem tatsächlichen Ausbruch von AIDS können unter Umständen mehrere Monate oder sogar Jahre liegen. Aus diesem Grund unterscheidet man verschiedene Krankheitsstadien.

Im ersten Stadium von AIDS befindet sich das HI-Virus zwar bereits im Körper, aber es ist noch nicht ausgebrochen. Ein AIDS-Test verläuft in dieser Zeit noch negativ, da erste Antikörper im Blut erst nach etwa anderthalb bis drei Monaten nach der Infektion auf dem Blutbild auftauchen. Die Ansteckungsgefahr ist aber schon jetzt gegeben.

Im Laufe des zweiten Stadiums, der sogenannten AIDS-Vorstufe, leiden die Patienten an einer anhaltenden Erkrankung mit Lymphkontenschwellungen. In diesem Stadium erfolgen ständige Untersuchungen durch den behandelnden Arzt.

Im dritten Stadium ist die Krankheit AIDS vollständig ausgebrochen. Krankheitskeime, die für Menschen mit einem funktionsfähigen Abwehrsystem nahezu gefahrlos sind, können für AIDS-Infizierte tödlich sein.

AIDS-Symptome

  • Lymphdrüsenschwellungen an Hals, Nacken, Achselhöhle oder Leiste mit oder ohne Schmerzen
  • weiße Flecken oder Beläge im Mund
  • Rosafarbige Flecken oder Beulen auf der Haut, innerhalb des Mundes, der Nase, der Augenlider oder des Enddarms. Sie sind meistens schmerzlos und härter als die umgebende Haut.
  • Ständiger Nachtschweiß
  • Anhaltender, schwerer Durchfall
  • starker Gewichtsverlust
  • chronische Müdigkeit
  • Fieber
  • Husten und immer wieder Atemnot

WICHITG:

Alle genannten Symptome können auch bei anderen Krankheiten auftreten und bedeuten nicht zwangsweise eine HIV-Infektion. Um aber jede Gefahr bei der Blutspende ausschließen zu können, müssen alle Personen mit einem oder mehreren der genannten Symptome vorerst von der Spende ausgeschlossen werden.

Für den weiteren Ausschluss von Risiken wird jede Blutspende beim DRK-Blutspendedienst West einem Testverfahren zum direkten Nachweis des AIDS-Erregers bzw. seiner Antikörper unterzogen.

 
 
 
 
 
 
 
 
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